von Gast » 22.09.2025, 08:51
Hallo Markus,
in einem Schulbuch der Oberstufe (Blattwerk Deutsch, Rechtschreibung Grammatik, S. 129) steht zum einen, wie du auch beschrieben hast, dass für Vorzeitigkeit das Plusquamperfekt verwendet werden muss, wenn sich das Grundtempus des Textes das Präteritum ist:
Da ich gestern lange gelesen hatte, war ich heute sehr müde.
Die Frage:
Für Nachzeitigkeit wird nun in diesem Schulbuch verbindlich gefordert, würde + den Infinitiv zu verwenden. Folgendes Beispiel stammt aus dem besagten Schulbuch:
"Da ich gestern ein gutes Buch las (Präteritum), würde ich es morgen weiterlesen" (würde + Infinitiv // Konjunktiv 2).
Jetzt kenne ich eine verbindliche Zeitenfolge zwar von Latein, nicht jedoch im Deutschen in dieser Form. So scheint für mich ebenso denkbar bzw. plausibel:
Da ich gestern ein gutes Buch las (Präteritum), werde ich es morgen weiterlesen (Futur I.)
Die weiteren Beispiele, wo eben diese Zeitenfolge nicht eingehalten wird, stammen von einem Artikel von 'grammis'. Leider kann ich keinen Link posten, deshalb hier der Titel: Quelle: grammis ids-mannheim // Artikel: "Gibt es im Deutschen eine normierte Zeitenfolge (consecutio temporum)"
Hallo Markus,
in einem Schulbuch der Oberstufe (Blattwerk Deutsch, Rechtschreibung Grammatik, S. 129) steht zum einen, wie du auch beschrieben hast, dass für Vorzeitigkeit das Plusquamperfekt verwendet werden muss, wenn sich das Grundtempus des Textes das Präteritum ist:
Da ich gestern lange gelesen hatte, war ich heute sehr müde.
Die Frage:
Für Nachzeitigkeit wird nun in diesem Schulbuch verbindlich gefordert, würde + den Infinitiv zu verwenden. Folgendes Beispiel stammt aus dem besagten Schulbuch:
"Da ich gestern ein gutes Buch las (Präteritum), [b]würde[/b] ich es morgen [b]weiterlesen[/b]" (würde + Infinitiv // Konjunktiv 2).
Jetzt kenne ich eine verbindliche Zeitenfolge zwar von Latein, nicht jedoch im Deutschen in dieser Form. So scheint für mich ebenso denkbar bzw. plausibel:
Da ich gestern ein gutes Buch [b]las[/b] (Präteritum), werde ich es morgen weiterlesen (Futur I.)
Die weiteren Beispiele, wo eben diese Zeitenfolge nicht eingehalten wird, stammen von einem Artikel von 'grammis'. Leider kann ich keinen Link posten, deshalb hier der Titel: Quelle: grammis ids-mannheim // Artikel: "Gibt es im Deutschen eine normierte Zeitenfolge (consecutio temporum)"